Montag, 19. Dezember 2016

Quarkstollen

Das beste an Orangeat & Zitronat ist, wenn man es weg lässt!

Drum hält sich meine Begeisterung für Stollen eigentlich in Grenzen. Es sei denn es handelt sich um Favorina Mini-Marzipan-Butter-Stollen von Lidl oder um einen Quarkstollen nach dem folgenden Landfrauenrezept, das ich in Mamas Rezeptfundus entdeckt habe, denn beide handeln nach dem oben genannten Motto.




Meine heute gebackene Version hat folgende geringfügige Abwandlungen:
  • Als Trockenobst verwendete ich Feigen, Mangos und Aprikosen. 
  • Statt Mandelstiften, nahm ich gehackte Haselnüsse.
  • Weil mir die Masse zu "bröselig" erschien, nahm ich noch ein Ei extra.
  • Den Teig füllte ich in eine längere Kastenform, die ich mit Backpapier ausgelegt habe.
  • Nach dem Backen kam gleich Zitronenzuckerguss drauf.

Lasst es euch wohl schmecken!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Pinspiration: Alltagsküche

"Alltagsküche" hört sich fast so an als würde ich die Rezepte, die ich auf diesem Pinboard sammle, nicht wertschätzen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Denn genau diese Rezepte zeigen, wie man aus wenig viel machen kann. Das alles ganz ratzfatz und nur mit geringem Aufwand. Das ist genau meine liebste Art zu kochen! Darum haben es auch schon zwei der folgenden Gerichte auf meine innere "Was koch ich heute"-Liste geschafft.

  1. Ich weiß nicht, ob ich es bereits mal erwähnt habe: "Küchenzaubereien" ist einer meiner liebsten Foodblogs. Kein Wunder, da ich ja, wie gesagt, die Alltagsküche liebe. Die Cilli Cheese Pommes gab es schon ein paarmal.
  2. Der eingewickelte Camembert ist fast sowas wie ein Fertiggericht. Zumindest braucht man dazu nicht mal Talent zum Kochen.
  3. Chefkoch ist eigentlich immer ne zuverlässige Quelle für Rezepte. Vor allem durch die Bewertungen und Kommentare. Das Rezept für eine Kürbis-Reis-Pfanne hat zum Beispiel die Wertung ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
  4. Warum das Gericht "Kröte im Loch" heißt, weiß ich zwar nicht. Es passt aber wunderbar in die Kategorie Alltagsküche.
  5. Ein Sandwich Toaster ist eigentlich das perfekte Gerät, wenn man mal keine rechte Lust zum Kochen hat. Dass so ne Maschine mehr kann als nur Sandwiches toasten, zeigt diese Seite.
  6. "Käse und Sauerkraut?!?" war mein erster Gedanke als ich das Video zum Sauerkrautauflauf bei YouTube sah. Die Aussage des Kochs, Sauerkraut entstünde ja auch durch Milchsäuregärung und passe daher hervorragend zu Milchprodukten, überzeugte mich, es zumindest einmal auszuprobieren. Das Rezept stünde nicht auf der Liste, wäre das Ergebnis nicht lecker gewesen :) Nur schade, dass Herr M. kein Sauerkraut mag...
Bee creative!

reizenbee

Donnerstag, 28. November 2013

Pinspiration: Kekse

Manchmal überlege ich, ob ich nicht vielleicht zu viel Zeit mit Inspiration und zu wenig Zeit mit Umsetzung verbringe. Vor allem seit es Pinterest gibt! Am Anfang dachte ich, dass durch Pinterest die Liste der Blogs im RSS-Reader kürzer würde, aber das Gegenteil war der Fall. Via Pinterest stieß ich auf Blogschätze, die bei Google vielleicht auf Seite 523 oder so gelistet wären. Denn kein Pin wandert auf eins meiner Boards, den ich nicht vorher getestet hätte. Und nicht allzu selten finde ich den Blog dann generell verfolgenswert. Ich teste die Pins vor dem "Repinnen", da ich zum einen keine Urheberrechtsverletzungen unterstützen will und zum anderen plane ich die Dinge vielleicht wirklich mal machen. Wenn ich ein Rezept nachkochen will, muss der Pin auch wirklich zum Rezept führen.

Langer Rede kurzer Sinn: Da ich eh so viel Zeit mit Pinterest-Blog-Recherche verbringe, möchte ich manche Ergebnisse auch hier präsentieren. Darum werde ich ab heute von Zeit zu Zeit ne Zusammenstellung von Links veröffentlichen, auf die ich beim Rumstöbern gestoßen bin.

Passend zum 1. Advent kommenden Sonntag beginne ich mit 6 Plätzchenrezepten von meinem Board "Kekse"


  1. Das Rezept für "Butter Cookies" wurde schon 31 mal "repinned". Ein guter Grund es hier auch zu verlinken.
  2. "Penne im Topf" ist einer meiner liebsten Foodblogs. Das Rezept für "Milky Way Cookies" hab ich schon zweimal nachgebacken. Geht ratzfatz und ist superlecker!
  3. Die Art, wie die "Pecan Sandies" gemacht werden finde ich äußerst praktisch. Man braucht keine Ausstecher (man könnte aber sicher welche nehmen) und muss den Teig darum nicht zigmal ausrollen.
  4. "Anginetti al limone" ist, wie man schon vermutet, ein italienisches Rezept. Man kann es auch auf spanisch umstellen, aber das kann ich genauso wenig wie italienisch. Ich hab ja schon ein wenig Erfahrung im Backen also reichen mir die Übersetzungen von Google/Bing, wenn sie zumindest die Zutaten richtig übersetzen.
  5. Ich wollte auch Kekse mit Füllung/Topping dabei haben. Und ist "Cappuccino Melting Moments" nicht ein wunderbarer Name!
  6. Keine Keksrezeptsammlung kommt ohne Schokolade aus. Die "Milky Way Kekse" sind zwar auch etwas schokoladig, aber die spielt geschmacklich nur ne klitzekleine Nebenrolle. Also kommen hier die extraschokoladigen "Zartbitter-Schokokekse" von "Krümelkreationen".

Bee creative!

reizenbee


Sonntag, 27. Oktober 2013

3 in 1 Crock-Pot-Bücher


Ich fange gleich mit dem Fazit des 47-x Tests für dieses Werk an: die Umzugskiste mit den Kochbüchern wird wieder leichter.

Seit einiger Zeit nenne ich einen Slow Cooker, auch Crock-Pot genannt, mein eigen. Nachdem ich damit einige male super leckeres Gulasch gemacht hatte, musste auch ein Kochbuch her, um die Rezeptauswahl zu erweitern. Was läge dann näher als gleich drei Bücher in einem zu kaufen? Aber was soll ich sagen: Das Buch hätten 20 Bücher in sich vereinen können und ich hätte immer noch kein "Wow-Rezept" drin gefunden.

Wenn man das Bild genau anschaut sieht man zwar ein paar wenige Lesezeichen. Das sind aber dann eher Inspirationen was man generell mal machen könnte, als Rezepte, denen ich A-Z folgen würde.

Was ist nun so falsch an den Rezepten?

  1. Es enthält Rezepte, die auch der orthodoxeste Slow-Food Anhänger nie in nem Slow Cooker zubereiten würde. Denn wer käme schon auf die Idee, ne heiße Schokolade erst mal im Topf aufzukochen, um sie dann Stundenlang im Crock-Pot warm zu halten. Oder der Milchreis, der wegen der niedrigen Temperatur in Slow-Cooker nie weich werden würde, wird zuerst im normalen Topf fertig gekocht, bevor er in den Crock-Pot darf.
  2. Slowfood Anhänger würden beim Studieren der Rezepte eh das kalte Graußen kriegen. Denn häufig werden nur Fertigmischungen zusammen gemixt. Überspitzt gesagt lauten viele der Rezepte: "mixe Instant A mit Dosensuppe B und würze das Ganze mit Würzmischung C". I
  3. Ich hatte bisher noch nicht erwähnt, dass es sich um ein englischsprachiges US-Amerikanisches Kochbuch handelt. Darum kommt noch erschwerend hinzu, dass viele der benannten Instant-Produkte, vor allem die Würzmischungen, gar nicht so leicht in Europa aufzutreiben sind.
  4. Vermutlich sind Gulasch, Chili, Stew & Co das einzige, das man vernünftigerweise im Slow-Cooker zubereiten sollte. Drum enthält das Buch sinnvollerweise hauptsächlich Abwandlungen davon. Aber diese Abwandlungen sind bei weitem nicht kreativ genug, dass ich als erfahrene Köchin nicht von alleine auf die Idee gekommen wäre.
Zuerst wollte ich eins der "pulled meat" Rezepte ausprobieren, da ich das schon immer mal testen wollte. Aber die im Buch enthaltenen Rezepte bescheiben nur wie das Fleisch in (amerikanischen) Ketshupsoßen gegart wird. Wäre das dann überhaupt richtiges Kochbuchtesten, wenn alles an ner Soße hängt, die ich hier vielleicht gar nicht bekomme? Ich recherchiere da lieber im Internet, ob es nicht schon Rezeptvarianten von "Pulled Pork Sandwiches" gibt, die ohne gekaufte Soße auskommen.

Im Gegensatz zum Kochbuch darf der Slow Cooker mit uns umziehen, es sei denn die nächste Küche ist so winzig, dass ich zwischen Crock-Pot und Tajine wählen muss...



das Ox Kochbuch - angeblich auch für Nicht-Punks

Zuerst hab ich mir also das Ox-Kochbuch für die "47-x Testreihe" aus dem Regal gegriffen. Denn es fällt in die Kategorie: "Buch gekauft und noch nie was draus gekocht".

Es stammt aus der Zeit, als ich den "Meatless Monday" einführte und darum bei Amazon nach passenden Kochbüchern suchte. Irgendwie muss mich die dortige Beschreibung angesprochen haben:

"Vegetarische und vegane Kochbücher gibt es viele. Dieses ist jedoch das erste Kochbuch von Punks...nicht nur für Punks. Seit Jahren hat die vegetarische Rezeptseite einen festen Platz im Punk- und Hardcore-Fanzine Ox, und nach über 25 Ausgaben hielten die HerausgeberInnen es jetzt für angemessen, diese teils eigenen, teils von den LeserInnen eingesandten Rezepte zusammenzufassen und um Gastrezepte von Bands, Labels und anderen Szenegrößen zu ergänzen. wert gelegt wird bei diesem Rezeptbuch aber nicht nur auf verständliche Anleitungen, sondern auch auch auf den Spaß beim Kochen: alle Rezepte sind mit passenden Musiktips versehen und vor allem unterhaltsam geschrieben."

und so sieht es aus


Vielleicht muss ich vorweg schicken, dass ich nie Punk war und auch keinen persönlich kenne. Dennoch sehe ich den Punk-Lebensstil als einen durchaus möglichen an, wenn auch nicht für mich. Aber der Untertitel des Buchs versprach ja zudem, dass es auch für nicht-Punks sei.

Vermutlich wanderte das Buch in den Warenkorb, da ich auf der Suche nach nicht alltäglichen fleischlosen Rezepten war. Denn am Meatless Monday wollt ich ja nicht nur einfach das Fleisch weg lassen oder durch Tofu & Co ersetzen. Und wenn schon Fleischersatz, so wollte ich die Bratlinge wenigstens selbst zubereiten.
Auch fand ich die Idee klasse, dass es ne Rezeptsammlung von nicht-Profi-Köchen ist. Denn Foodblogs sprechen mich meist auch deshalb an, weil dort nicht ein "Schnickschnack-Kochen" zelebriert wird, das Profifernsehköche gerne mal an den Tag legen.

Langer Vorrede kurzer Sinn: Meine Erwartungen wurden enttäuscht.

Beim Durchblättern auf der Suche nach möglichen Testkandidaten, kam ich an Rezepten vorbei, die alles andre als Lust aufs Nachkochen machten. Dass Teig in der Regel als "Pampe" bezeichnet wird, ist noch das harmloseste. Vermutlich war das das, was der Verlag in der Beschreibung mit "unterhaltsam geschrieben" meinte. Aber das ist so ganz und gar nicht mein Humor. Also hielt sich der Unterhaltungswert für mich stark in Grenzen. Drum sagte ich mir, ich wolle mich ja nicht unterhalten, sondern neue Rezepte ausprobieren. Eigentlich gab ich nur deshalb nicht gleich auf, weil ich nicht schon das erste Buch ohne Testkochen aussortieren wollte.

Wie man an den bunten Markern auf dem obigen Bild sieht, habe ich mich dann doch durch die Rezepte gequält und dafür sogar recht viele Testkandidaten gefunden. Die meisten dieser Kandidaten schieden beim genauen Hinsehen dann doch aus, da sie nichts neues boten und/oder viel zu einfallslos waren. Das Testrezept sollte ja keine Abwandlung dessen sein, das ich schon x-mal (besser) gekocht hatte und Aufpeppen ist laut meinen Testregeln auch nicht erlaubt.

Die Wahl fiel schließlich auf "Polenta mit Tomaten":















Aus irgend einem Grund hatte ich Polenta noch nie probiert, obwohl ich Grieß gegenüber eigentlich gar nicht abgeneigt bin. Zum Beispiel liebe ich "gebrannte Grießsuppe", "Grießnockerln" und französische "Quenelles". Das Rezept bot also neues. An die nicht-Abwandlungs-Testregel wollt ich mich jedoch dann doch nicht halten. Denn das reine in Salzwasserkochen der Polenta fand ich echt zu fade. Drum kochte ich sie in Gemüsebrühe und peppte sie noch mit ner handvoll geriebenen Parmesan auf. Und in die Tomatensoße kam wegen der Frische noch etwas geriebener Ingwer.
Im Prinzipt kocht man Polenta und Tomatensoße. Gibt zuerst die Polenta und dann die Soße in ne Auflaufform. Oben drauf dann eine cremige Topping aus Parmesan mit Creme Fraiche, Schmand oder in meinem Fall Petite Suisse gemischt. Das Ganze kommt dann in den Backofen bis die es goldbraun ist.

Das Ergebnis war etwas bleich, konnte sich aber sehen lassen:
















Und geschemckt hat es mir und dem Testesser auch vorzüglich!


Fazit: Polenta kommt sicher von nun an regelmäßig auf den Tisch, das Buch aber kommt nicht in die Umzugskiste!


Montag, 21. Oktober 2013

Projekt "47 - x"

Ich liebe Koch- und Backbücher. Und Kochzeitschriften natürlich auch Aber um die geht es hier zunächst einmal nicht.

Bedingt durch meinen nomadischen Lebensstil, wurden meine Bücherregale immer ausgemistet, sobald es mich weiter zog. Kochbücher landeten jedoch so gut wie nie auf dem "zu verschenken" Stapel. Ich glaube ein Buch von Tim Mälzer ist so mal auf der Strecke geblieben. Aber das lag nicht an den Rezepten...
Und mit jedem Land, kamen dann auch weitere Kochbücher in der neuen Sprachen dazu.

Drum nenn ich nun also 47 deutsche, englische, niederländische und französische Kochbücher mein eigen.


Aber Hand auf Herz, wann hab ich das letzte mal was aus nem Kochbuch gekocht?! Damit meine ich nicht das eben mal Abchecken der Zutaten von oft erprobten Standardrezepten. Die finden sich ohnehin nur in zwei oder drei der Werke. Meist forsche ich nach neuen Rezeptideen auf Foodblogs oder bei Chefkoch.de. Und seit fast zwei Jahren gibt es ja Pinterest...

Der nächste Umzug ist schon in Planung. Zumindest eine neue Sprache wird dieses mal nicht dazu kommen.

Damit ich nicht wieder 43 "schwergewichtige Staubfänger" unnötig in Kisten packe, hab ich beschlossen die Aktion "47-x" zu starten. Insgeheim hoffe ich natürlich, dadurch einige Rezeptschätzchen auszugraben und die "Zahl x" somit sehr klein zu halten

Dazu habe ich folgende Regeln aufgestellt:
  1. ich suche eins der 47 Bücher aus, (der Fainess halber müssen auch die 4 Bücher durch den Test, die es eigentlich schon in den Umzugskarton geschafft haben)
  2. verschaffe mir einen Gesamteindruck vom Buch,
  3. markiere interessante Rezepte,
  4. suche mir eins davon aus, das irgend etwas neues bietet,
  5. koche es (ohne massive Abwandlungen) nach,
  6. serviere es mir und meinem Lieblingstestesser,
  7. entscheide, ob das Buch mit uns ziehen darf,
  8. blogge darüber.
Einen Termin für den Umzug haben wir noch nicht. Eigentlich wissen wir ja noch nicht einmal an welchem Ort wir unsre Zelte als nächstes aufbauen werden. Denn eigentlich mögen wir ja Lille, hätten es aber gern was grüner. Meer wäre natürlich auch nicht schlecht. Oder doch Strasbourg, damits für mich einfacher wird. Nur 2,5 Stunden per Zug bis in mein schwäbisches Zuhause wäre schon ein Traum...

Trotz all der Unausgegorenheit fange ich besser mit den Werken an, die am ehesten den Staubfänger-Verdacht erwecken. Denn wenn wir das neue Heim einmal haben, muss es vermutlich ratzfatz gehen.

Damit ich auch keins vergesse, kommt hier die Gesamtliste:


Buchtitel
Umzug
ja
nein
Das Ox-Kochbuch
ISBN-13: 978-3930559305


Rival Crock Pot: 3 Books in 1
ISBN-13: 978-1412727693



Zwergenstübchen - Backbuch
ISBN-13: 978-3536004810



Mes petits pots de yaourt
ISBN-13: 978-2501058551




GLYX-Diät für Berufstätige
ISBN-13: 978-3774272316




GLYX-DIÄT - Das Kochbuch
ISBN-13: 978-3774263543



Die GLYX-Diät. Abnehmen mit Glücks-Gefühl
ISBN-13: 978-3774257856




Lunch. Schnelle Mittags-Snacks für eine Person
ISBN-13: 978-3881175623




How to Cook Everything: Vegetarian
ISBN-13: 978-0764524837




Good Food: 101 Storecupboard Suppers
ISBN-13: 978-1846075674




Good Food: 101 One-pot Dishes
ISBN-13: 978-0563522911




Good Food: Meals For Two
ISBN-13: 978-0563522997




Petit Larousse de la cuisine
ISBN-13: 978-2035604545



Cuisine pour étudiants fauchés et pressés, World food
ISBN-13: 978-2745937414




LES PRODUITS DE NOTRE ENFANCE
ISBN-13: 978-2298010046




À table ! - Zu Tisch!
ISBN-13: 978-3836929592




Quiches
ISBN-13: 978-3774235830




Die Tajine
Rezept-Heftchen, das bei menem Tajine dabei war




Kulinarische Streifzüge durch Österreich
ISBN-13: 978-3800302260




Klassische & moderne Rezepte aus Holland
ISBN-13: 978-3938173015




Die indische Küche. Symphonie der Gewürze, Düfte und Aromen, ISBN-13: 978-3453176874



Liebeskochkunst
ISBN-13: 978-3850500326




Original Schwäbisch: The Best of Swabian Food
ISBN-13: 978-3775003865




Hexen - ABC eine Enzyklopädie mit Rezepturen
ISBN-13: 978-3037933541




Ma cuisine 365 jours, 730 recettes
ISBN konnt ich nicht finden




Dr. Oetker, Brot backen
ISBN-13: 978-3812235792




Das große Brotbuch
ISBN-13: 978-3809414841




Alles hausgemacht (GU Spezial)
ISBN-13: 978-3833820496




Einmachen von A-Z
ISBN-13: 978-3767005204




Alles Poletto!
ISBN-13: 978-3833804458




Das große Sarah Wiener Kochbuch
ISBN-13: 978-3426643631




Küchen- Bibliothek. Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse, Salate, ISBN-13: 978-3767006034



Tajines & couscous
ISBN-13: 978-9066115866




Lazy kochen
ISBN-13: 978-3835400023




Vegetarian Basics
ISBN-13: 978-3774287952




Basic cooking
ISBN-13: 978-3774211421




Basic baking
ISBN-13: 978-3774216426



Asian Basics
ISBN-13: 978-3774249103




Oriental Basics
ISBN-13: 978-3774266247




Italian Basics
ISBN-13: 978-3774220058




Natural Basics
ISBN-13: 978-3774232709




They Draw and Cook: 107 Recipes Illustrated
ISBN-13: 978-1616281380




Kochen mit Weight Watchers
ISBN-13: 978-3000323409




Schulkochbuch Jubiläumsausgabe
ISBN-13: 978-3767006638




Das große Buch der Vegetarischen Küche
ISBN-13: 978-3895085512




Das GLYX-Kochbuch
ISBN-13: 978-3426669143




Weihnachtsbäckerei: Internationale Rezepte
ISBN-13: 978-3833806889







Samstag, 14. September 2013

fruchtige Wirsing-Quiche


Zutaten 

1 Paket Quiche Teig - oder man macht ihn selbst
1 kleiner Kopf Wirsing - kann durch Chinakohl, Rosenkohl oder andre "blättrige" Kohlsorten ersetzt werden
50 g gewürfelten Speck
1 kleine Zwiebel
1 Birne
50g Walnusskerne
1 Stück Blauschimmelkäse - je nach geschmack milder oder kräftiger
4 Eier
2 Becherlein Petit-suisse - oder entsprechende Menge Schmand, Creme Fraiche, etc.
1 handvoll geriebener Käse
Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Piment d'Espelette

Zubereitung


Kohl waschen und kleinschneiden. Den Speck und gewürfelte Zwiebeln in einer relativ großen Pfanne anbraten, denn als nächstes fügt man den kleingeschnippelten Kohl dazu. Ggf. muss man ihn nach und nach hinzu geben und jeweils warten bis er etwas "zusammen fällt", wenn er nicht auf einmal in die Pfanne passt. Gibt der Kohl nicht genügend Feuchtigkeit ab, sollte man ihn mit etwas Wasser ablöschen, damit er beim darauf folgenden Schmoren nicht anbrennt. Je nach Kohlsorte ist die Garzeit unterschiedlich.
In der Zwischenzeit entkernt und schnippelt man die Birne und knackt die Walnüsse.  Ich persönlich zerbrösle sie dann ein wenig, damit später alle Stücke auch Walnussgeschmack haben. Bei Bio-Birnen lass ich die Schale dran, damits 'birniger' schmeckt.
Kurz bevor der Kohl gar ist, schmeckt man ihn mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss-Abrieb und etwas Piment d'Espelette ab. Vorsicht beim Salz, da Speck und Käse auch Salz mitbringen. Nun fügt man die Birnenstücke und die Nüsse zu und vermengt alles gut.
Der Quiche Teig wird nun in eine gebutterte Quiche-Form ausgebreitet. Ich hab vergessen warum, aber man sollte den Teig jetzt mit ner Gabel ein paar mal einstechen.
Für den Guss rührt man die Eier, Petit-suisse und den geriebenen Käse zusammen und schmeckt es erneut mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Piment d'Espelette ab.
Nun gibt man die Kohlmischung in die Form und verteilt die Eimasse gleichmäßig. Zuletzt krümelt man den Blauschimmelkäse drüber und es geht für ca. 30 Minuten in den auf 180° vorgeheizten Ofen.

Sonntag, 12. August 2012

die wunderbaren Träume des Maharadscha

Zutaten


2 Hähnchenbrustfilets
2 Becher Joghurt
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
125 g gemahlene Mandeln
1 Prise Piment
1 Prise Kumin
½ TL Zimt
einige Körner Szechuan-Pfeffer
"Köpfe" von ca. 5 Nelken
Samen aus 2 Kardamomkapseln
1 TL Fleur de Sel
1 TL Harissa
1 EL  Butter
1 TL Honig
 Basmatireis


Zubereitung


Hähnchenfilets in feuerfeste Form legen und etwas salzen und pfeffern.

Alle Gewürze - außer Harissa - zusammen mit dem Salz im Mörser zermahlen. Joghurt, Mandeln, gemörserte Gewürze und Harissa in eine Schüssel geben. Ingwer schälen und in die Schüssel reiben und Knoblauch dazu pressen. Den Schüsselinhalt gründlich vermengen und das Gemisch auf den Hähnchenfilets verteilen. Die Form mit Folie abdecken und ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Butter und Honig in einer Pfanne erhitzen bis sich Blasen bilden. Hähnchen aus dem Kühlschrank holen und Butter-Honig-Mischung darauf verteilen.

Das ganze im Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen. In der Zwischenzeit Reis als Beilage kochen.


Tipps und Anmerkungen


Das für 2 Personen ausgelegte Rezept habe ich genau so niedergeschrieben, wie ich es gekocht habe, damit es reproduzierbar ist. Es ist meine persönliche Abwandlung des Rezepts Maharadschas Traum von Sabine-HH auf Chefkoch.de.
Das Ganze ist in meinen Augen ein "Pi mal Daumen Gericht", was heißt, dass es sehr viel Spielraum für Anpassungen lässt. Zum Beispiel ist die Soße durch die Mandeln sehr sättigend und dickflüssig. Ehrlich gesagt habe ich 125g Mandeln nur deswegen genommen, da in meiner Packung so viel drin war und ich keinen Rest übrig haben wollte. Vermutlich ist es mit weniger Mandeln oder mehr Joghurt trotzdem noch lecker. Das Gleiche gilt für die Gewürze. Nicht jeder mag zum Beispiel Kardamom. Dann lässt man es halt einfach weg. Wem die Gewürzmischerei zu mühsam ist, könnte es mal mit Gewürzmischungen wie Curry, Ras el-Hanout oder vielleicht sogar Lebkuchengewürz versuchen.

Da sich das Gericht gut vorbereiten lässt, eignet es sich sicher sehr gut für sehr viel mehr Personen. Als Hauptgericht würde ich dann zwar auch eine Hähnchenbrust pro Person  rechnen, die übrigen Zutaten würde ich nicht unbedingt proportional hochrechnen.

Durch die oben beschriebene Sättigungswirkung könnte eine ganze Hähnchenbrust evtl. zu viel für jemanden sein, daher werde ich beim nächsten Mal die Filets vor dem Marinieren einmal durchschneiden. Dann holen sich die hungrigen einfach ne zweite Portion und die mit dem kleinen Magen müssen nichts rein zwingen.

Da mir Reis als Beilage etwas zu eintönig erschien, habe ich noch ein paar asiatisch abgeschmeckte grüne Bohnen dazu gemacht.

Noch mein Tipp für supereasy Basmatireis:
Reis und doppelte Menge Wasser in Topf geben. 1 TL Salz und ein paar Spritzer Reisessig dazu (kann auch "normaler" Essig oder Zitronensaft sein). Sobald es kocht die Herdplatte ausschalten, aber den Topf mit Deckel auf der sich abkühlenden Herdplatte lassen und nicht mehr umrühren. Nach ca. 15- 20 Minuten ist er fertig

Donnerstag, 28. Juni 2012

Aprikosenmarmelade

Zutaten


2 KG Aprikosen (ergibt ca. 1,5 KG Fruchtfleisch)
ca. 750 g Gelierzucker (2:1)
1 Vanilleschote
1 Pk Vanillezucker
1 TL Ingwerpulver 


Zubereitung

Am besten am Vorabend: 

Aprikosen waschen, entkernen, schlechte Teile entfernen, in Stücke schneiden, abwiegen und in einen Kochtopf geben, der groß genug ist, sodass die Marmelade sprudelnd aufkochen kann. Vanilleschote längs einritzen, Mark herausschaben und Schote + Mark zu den Aprikosen geben. Vanillezucker und Ingwerpulver dazu. Gelierzucker entsprechend der Aprikosenmenge abwiegen und in den Topf geben. Alles gut vermengen. Den Topf über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am Morgen:

Gebrauchsfertige Gläser und Deckel bereitstellen. Marmelade bei mittlerer Hitze langsam aufkochen, dabei ab und zu umrühren und aufpassen dass es nicht zu doll kocht. Wenn die Früchte die gewünschte Konsistenz erreicht haben, macht man am besten ne Gelierprobe mit nem Teller. Da die Vanilleschote nur als Geschmacksgeber mitgekocht wurde, muss sie vor dem Abfüllen entfernt werden. Am besten man wäscht sie danach ab und gibt sie in Zucker. Nun füllt man die Marmelade in die Gläser ab, verschließt diese sofort und stellt sie "kopfüber" auf den Deckel zum Abkühlen.


Mittwoch, 6. Juni 2012

Mango Cocos-Crumble


Zutaten:

2 reife Mangos
100 g TK Himbeeren
100 g Kokosraspel
100 g Mehl
130 g Zucker
130 g Butter
2 Päckchen Vanillezucker
etwas Bioorangenschalenabrieb
1/2 TL Ingwerpulver
1 Prise Zimt


Zubereitung:

Aus Kokosraspel, Mehl, Zucker, 1 Pk Vanillezucker, Butter, Orangenabrieb, Ingwer und Zimt den Streuselteig herstellen. Feuerfeste Form ausbuttern und darin 1 PK Vanillezucker gleichmäßig ausstreuen. Mango schälen und würfeln. Mangowürfel in der Form verteilen. Jetzt die Himbeeren darüber. Den Streuselteig oben drauf streuseln. Bei 180° C ca. 30 Minuten Backen.